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Dienstag, 21. Februar 2017

chapter fourteen

LAKE TEKAPO. KAIKOURA. CHRISTCHURCH.

Und hiermit sind wir auch schon beim allerletzten Reisebericht angekommen. Ich sitze gerade am Flughafen in Dubai [Anmerkung: Text geschrieben am 09.02.] und warte auf meinen Flug nach Deutschland, einen 19 Stunden Flug von Christchurch nach Dubai habe ich zum Glück schon hinter mir. Auch meine letzten Ziele in Neuseeland waren wieder atemberaubend. In diesem Land fragt man sich wirklich an jedem Ort, ob es überhaupt noch schöner geht und dann kommt man an den nächsten Ort und ist wieder einmal sprachlos.
Lake Tekapo war nochmal ein wahres Highlight auf meiner Reise, die Farbe des Wassers in dem See und auch in den Seen in der näheren Umgebung ist so wunderschön türkis, man traut seinen Augen kaum. Ich habe meine Zeit wiedereinmal mit einer Wanderung verbracht, welche mich den Mount John hochführte, von wo aus ich dann einen einzigartigen Ausblick über den Lake Tekapo und umliegende Berge hatte (Bild 1 bis 3). Bevor ich Lake Tekapo am nächsten Morgen wieder verließ, sah ich mir noch die von Bildern aus Neuseeland, so bekannte Kirche 'Church of the Good Shephard', an (Bild 4). Es ist zwar wunderschön dort, jedoch wird die Atmosphäre leider etwas von den ständig dort anhaltenden Bussen, gefüllt mit Reisegruppen, beeinträchtigt.
Am nächsten Tag fuhr ich nach Christchurch, aber nur um dort eine Nacht zu verbringen und dann am nächsten Morgen um 7 Uhr im Bus nach Kaikoura zu sitzen. In Kaikoura brachte ich einen wunderschönen sonnigen Tag damit, die Halbinsel mit einem langen Spaziergang zu erkunden (Bild 5 bis 7), welcher mich unter anderem an einer Seelöwen Kolonie vorbeiführte (Bild 6).
Nach einem Tag in Kaikoura fuhr ich am Montag, den 6. Februar zurück nach Christchurch. Hier nahm ich am nächsten Morgen an einem Stadtrundgang teil, um zunächst einen Überblick über die Innenstadt zu bekommen, darunter die seit dem Erdbeben im Jahre 2011 schwer zerstörte Kathedrale (Bild 8), der nur aus Container bestehenden Re:Start Mall (Bild 10), dem Canterbury Museum (Bild 11) und weiteren Orten, die einen an das Erdbeben vor 6 und vor 3 Jahren erinnern, darunter die aufeinander getürmten Container (Bild 12). Diese habe ich erstmals auf der Busfahrt nach Kaikoura gesehen, dort stehen sie auf einem großen Teil der Strecke, an den an der Straße entlang laufenden Felsen, um herabfallenden Steine und Felsbrocken, nach dem dortigen Erdbeben im vergangenen November, aufzuhalten.
Insgesamt ist Christchurch momentan noch eine sehr chaotische Stadt, Baustellen soweit das Auge reicht und überall stehen Gebäude leer. Aber die Menschen dort betonen, dass es eine Stadt im ständigen Umbruch ist und dass sie nie wieder genauso sein wird wie momentan. Auch wenn es mir persönlich aufgrunde all der Baustellen und des Chaos dort nicht besonders gefallen hat, und ich froh bin, dass ich mich entschieden habe zumindest den einen Tag zwischendurch noch nach Kaikoura zu fahren, so ist man doch sehr bewegt von all den Orten, die an die Erdeben in der Region erinnen und die Geschichten der Einheimischen dort.


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