HomeAboutInstagramtravel

Samstag, 28. Januar 2017

chapter twelve

ROTORUA. TAUPO. WELLINGTON.

Nach der Tour durch Hobbiton fuhr ich weiter nach Rotorua, wo ich zwei Nächte verbrachte. Rotorua ist vor allem für die Kultur der Māori beliebt und bekannt, ich ging hierfür nach Ohinemutu, ein Vorort von Rotorua und Māori Dorf (Bild 2). Aber auch der Kuirau Park, direkt im Zentrum von Rotorua ist ein sehr interessanter Ort, da hier die Erde direkt neben einem brodelt, dampft und kocht, denn er ist dank vulkanischer Aktivität voll mit heißen Quellen (Bild 1 und 3).

Als nächstes ging es für mich nur eine Stunde weiter, und zwar nach Taupo. Taupo liegt an einem großen, schönen See (Bild 6), und einige gingen sogar darin schwimmen, während mir das Wasser schon viel zu kalt war, obwohl ich nur kurz mit den Füßen drin war. Die meiste Zeit an meinem Tag in Taupo verbrachte ich mit einer Wanderung zu den Huka Falls. Der Weg war zwar sehr anstrengend, aber es hat sich definitiv gelohnt (Bild 4 und 5).

Am nächsten Tag machte ich mich auf den Weg nach Wellington. Auf Wellington hatte ich mich von den Städten in Neuseeland von Anfang an am meisten gefreut,  weshalb ich hier auch ein wenig mehr Zeit verbrachte. Und es hat sich ausgezahlt,  Wellington hat mir, außer dem ständigen starken Wind, unfassbar gut gefallen, und in manchen Städten fühlt man sich einfach wohl, Wellington war für mich eine dieser Städte, die Atmosphäre, die Häuser, die Landschaft, alles passte zusammen. Am ersten Tag in Wellington lief ich den Mount Victoria hoch, um einen wunderschönen Ausblick über die Stadt zu bekommen (Bild 7). Am nächsten Tag machte ich zuerst eine Tour durch das Parlamentsgebäude von Neuseeland (Bild 9) und fuhr anschließend mit dem Cable Car zum Botanischen Garten (Bild 10).


Samstag, 21. Januar 2017

chapter eleven

AUCKLAND. CATHEDRAL COVE. HOBBITON.

Am Mittwoch, den 18. Januar, verabschiedete ich mich von Melbourne und Australien und startete in mein allerletztes Abenteuer auf dieser Reise: drei Wochen Neuseeland. Ich flog von Melbourne nach Auckland, wo ich zunächst zwei Tage Zeit hatte mir die Stadt anzusehen (Bild 1 und 2).
Am Freitag Mittag holte ich meinen Mietwagen ab und fuhr nach Hahei, ein kleiner Ort in der Coromandel Peninsula und Ausgangspunkt für Cathedral Cove (Bild 5 bis 7). Direkt nach meiner Ankunft in Hahei, machte ich mich auf den Wanderweg zur Cathedral Cove und schon der Weg dorthin (Bild 3 und 4), zeigte mir, wie wunderschön Neuseeland ist und dass Städte wie Auckland kaum über das Land selbst aussagen. Früh am nächsten Morgen fuhr ich mit einer Schaufel im Gepäck zum Hot Water Beach, wo man bei Ebbe sein eigenes Loch gräbt am Strand in das dann aus dem Grund heißes Wasser strömt, so dass man seinen eigenen Hot Pool hat. Danach ging es auch schon wieder zurück nach Auckland, damit ich dort vor 12 Uhr mittags wieder ankam, da ich den Mietwagen nur für einen Tag gemietet hatte. Das Abenteuer komplett alleine mit dem Mietwagen durch Neuseeland zu fahren, war definitiv ein riesiger Schritt heraus aus meiner Komfortzone und ich hatte solche Angst vorher, aber nun, dass alles gut gegangen ist, bin ich sehr froh, dass ich es mich getraut habe, und die Zeit war ein unvergessliches Abenteuer.
Am Sonntag stieg ich morgens in den Bus nach Matamata, von wo aus ich an einer Tour nach Hobbiton, dem Filmset von 'Der Herr der Ringe' und 'Der Hobbit', teilnahm (Bild 8 bis 12). Ich muss zugeben, dass ich die Filme selbst nicht, beziehungsweise nur Ausschnitte davon, gesehen habe, aber die Tour war trotzdem unglaublich faszinierend und man wünscht sich direkt, man könnte in diesem süßen Dorf in seinem eigenen Hobbit Loch wohnen.


Samstag, 14. Januar 2017

chapter ten

ULURU. KINGS CANYON.

An meinem letzten Wochenende in Australien flog ich für zwei Tage ins Outback um mir den Uluru und den Kings Canyon anzusehen.
Direkt nach meiner Ankunft im Northern Territory ging es auch schon auf die erste Tour. Zuerst fuhren wir zum Kata Tjuta (Bild 1) und im Anschluss zu verschiedenen Punkten am Uluru (Bild 2 und 3), zum Beispiel zu einem Wasserloch und zu verschiedenen auf Fels gemalten Bilder der Ureinwohner (Bild 4). 

Zum Sonnenuntergang (Bild 5) fuhren wir dann zu einem anderen Aussichtspunkt und haben dort zusammen ein typisch australisches Barbecue veranstaltet. Nach Sonnenuntergang ging es dann in die Unterkunft,  wo mich eine sehr positive Überraschung erwartete: man hatte mir ein vierer Zimmer gegeben, welches ich mir in der ersten Nacht nur mit einer weiteren Person teilte und in der zweiten Nacht komplett für mich alleine hatte, und all das obwohl ich einen 20er Schlafsaal gebucht hatte! Mitte Januar scheint im australischen Outback wohl keine Hochsaison zu sein!

Am nächsten morgen wurde ich um vier Uhr für die nächste Tour abgeholt, da wir zunächst eine 300 km lange Strecke vor uns hatten und man die Wanderung im Kings Canyon vor 9 Uhr beginnen muss, da es sonst, normalerweise, zu heiß wird. Auf dem Weg dorthin bekamen wir ein großartiges Frühstück in der Kings Creek Station, bevor wir uns dann auf den 6 km langen Rim Walk im Kings Canyon machten (Bild 7 bis 10). Nach der Hälfte fing es an zu regnen, so dass wir schließlich mit Regenjacken und Regenschirmen mitten in der eigentlichen Wüste Australiens standen, momentan regnet es dort sehr viel, was absolut untypisch ist und so grün, wie ich das Outback somit erlebt habe, ist es im Schnitt nur alle hundert Jahre! Der Regen nahm uns aber keines Wegs die gute Laune im Kings Canyon, denn dadurch war auch die Temperatur sehr angenehm und wir mussten uns nicht durch 41 Grad quälen, wie es sont häufig dort passiert, sondern konnten den Canyon und seine Schönheit bei angenehmen 26 Grad vollends genießen. Auf der Rückfahrt hielten wir noch an einigen schönen Punkten im Outback an bevor wir am frühen Abend wieder zurück in der Unterkunft waren.

Am nächsten Morgen lief ich, bevor mein Shuttle zum Flughafen fuhr, noch einmal zu einem Aussichtspunkt auf den Uluru (Bild 12) und endete somit mein letztes Abenteuer hier in Australien. 

Mittwoch, 4. Januar 2017

chapter nine

UBUD, BALI.

Nach fünf Tagen an der Küste in Canggu ging es für mich nach Ubud, ins Zentrum von Bali. Ubud ist deutlich stärker von Touristen überlaufen, was vor allem auf den Film 'Eat, Pray, Love' (selbstverständlich einer meiner Lieblingsfilme) mit Julia Roberts zu schieben ist. Dies macht Ubud jedoch keinesfalls weniger schön, schließlich entdeckt man die schönsten Orte sowieso meist eher abseits des Trubels.
Ich begann meinen Aufenthalt mit einem Besuch im Affenwald von Ubud, was ohne Tollwut Impfung durchaus gewagt war, aber solange man den Affen nicht in die Augen schaut, und versucht sie so gut es geht zu ignorieren, lassen sie einen normalerweise in Ruhe. Zwar kam schom beim Betreten des Affenwaldes ein Affe auf mich zu gesprungen und brachte mich direkt in leichte Panik, aber das blieb zum Glück auch der einzige, der sich mir näherte. Ansonsten war es eine tolle Erfahrung die Affen so nah zu erleben (Bild 2 bis 4).
Danach lief ich noch zum Ubud Palace (Bild 5 und 6), wo ich mir an einem anderen Abend auch eine balinesiche Tanzaufführung (Bild 7) angesehen habe. Beziehungsweise anschauen wollte. Die Aufführung wurde aufgrund von monsunartigem Regen und schweren Gewittern direkt auf eine überdachte Bühne verlegt, zwar regnete es trotzdem unter das Abdach, aber die Aufführung fand trotzdem statt. Bis nach 15 Minuten der Strom ausfiel und das Problem auch nicht behoben werden konnte, sodass die Zuschauer nach Hause geschickt werden mussten.
An meinem zweiten Tag in Ubud nahm ich an meiner ersten Yoga-Stunde in der Yoga Barn teil, was mir sehr gut gefallen hat. Danach fuhr ich zum Tegenungan Wasserfall (Bild 8). Dort ist es mittlerweile leider sehr von Touristen überlaufen und die Einheimischen haben deswegen viele Verkaufsstände auf dem Weg zum Wasserfall und sogar direkt am Wasserfall aufgebaut, was das Bild etwas trübt. Ich konnte aber trotzdem ein paar schöne Bilder dort machen.
An meinem vorletzten Tag in Ubud wartete ein weiteres persönliches Highlight auf mich: die Tegalalang Reisterrassen (Bild 9 bis 12). Die Bilder davon sind zwar schon toll, aber wenn man dann tatsächlich selbst davor steht und sogar durch die Reisterrassen läuft, ist es einfach nur atemberaubend schön.
Am Abreisetag ging ich morgens noch einmal zum Yoga und danach zur Massage. Meine letzten Stunden in Ubud hätten somit perfekter nicht sein können.
Die folgenden zwei Tage verbrachte ich, wie schon im letzten Beitrag erwähnt, nochmals in Canggu und danach ging es für mich auch schon wieder zurück nach Australien, am 24. Dezember hatte ich tagsüber Zeit Adelaide zu erkunden, denn mein Bus fuhr erst um halb neun abends, sodass ich am 25. Dezember früh morgens wieder in Melbourne ankam.
Es fällt mir immer noch schwer zu realisieren, dass ich meinen großen Traum davon, Bali zu bereisen, nicht nur hab wahr werden lassen, sondern dass es schon wieder vorbei ist. Die ersten paar Tage auf Bali brauchte ich definitiv zum Eingewöhnen, an das Wetter, das Essen, die Menschen, die Lebensart. Es war alles so anders, als alles was ich je zuvor gesehen hatte, kein Wunder, schließlich war dies meine erste Reise in ein asiatisches Land. Aber sobald ich mich eingewöhnt hatte, habe ich meine Tage auf Bali vollends genossen und bin überglücklich, dass ich trotz Regenzeit und obwohl ich nicht einmal zwei volle Wochen dort war, und die ganze Zeit über vollkommen auf mich allein gestellt war, alles, was ich mir vorgenommen hatte, sehen konnte. Ich bin gespannt, ob es mich in der Zukunft noch einmal nach Bali ziehen wird, denn ein anderer Deutscher, der mittlerweile permanent auf Bali lebt, versprach mir an meinem letzten Morgen beim Frühstück: ,,Einmal Bali immer Bali".